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Zigarettenstummel - ein großes Umweltproblem

Taschenaschenbecher, Quelle: Umweltverband

Zigarettenstummel sind der häufigste achtlos weggeworfene Gegenstand: Ihr Gift ist eine Gefahr für Umwelt und Menschen, sie sind ein optisches Ärgernis und es kostet Geld, sie wegzuräumen.

Weggeworfene Zigarettenstummel sind keine Kleinigkeit: Die in ihnen reichlich enthaltenen Schadstoffe – über 100 an der Zahl zählen die Chemiker – belasten die Umwelt, Teer, Nikotin, Arsen und andere Gifte landen ungefiltert in Wasser und Boden. Und dort bleiben sie lange: Eine weggeworfene Filterzigarette braucht rund fünf Jahre bis sie zerfällt.

Das Aufklauben und Entsorgen dieses schädlichen Abfalls kostet einiges an Geld, das die Gemeinden gerne sinnvoller verwenden würden. Und nicht zuletzt: Schön oder appetitlich ist es nicht, wenn sich etwa vor der Eingangstür oder an Bushaltestellen die gelbbraunen Papierröllchen häufen. Erst recht störend ist der Anblick in der freien Natur, wo nicht ganz gelöschte Zigaretten noch dazu Feuer verursachen können. 

Gefahr für Kinder
Für Kinder stellen Zigarettenstummel eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Schon ein verschluckter Stummel kann bei Kindern Symptome einer Tabakvergiftung wie Erbrechen oder Zittrigkeit hervorrufen. Kinder in einem bestimmten Alter stecken fast alles in den Mund, ältere Kinder ahmen Erwachsene nach, die sie ja auch mit der Zigarette im Mund sehen. Hier ist von Seiten der „Großen“ Verantwortungsbewusstsein angesagt. 

Unsere Bitte: Zigaretten nicht einfach wegwerfen!
Bei vielen ist es leider immer noch Gedankenlosigkeit oder Kavaliersdelikt, eine fertiggerauchte Zigarette einfach weg zu schnippen und am Boden auszutreten. Dabei wäre es kein großer Aufwand, sie in einem der vielen bereitstehenden Aschenbecher oder auch in einem eigenen Taschenaschenbecher zu entsorgen. Der Nutzen für Mitmenschen und Umwelt wäre hingegen groß. 

Taschenaschenbecher erhalten Sie kostenlos im Rathaus der Marktgemeinde Wolfurt!