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Kinder spielen, Erwachsene arbeiten, aber was?

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Einigen unserer Mamas und Papas durften wir bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, bzw. sie kamen uns im Kindergarten besuchen und stellten uns ihre Arbeit vor.

Einer unserer Besucher war Frederic Jacquot, der Papa von Marilou. Er ist Physiotherapeut und arbeitet im Krankenhaus in Bregenz. Nach einer herzlichen Begrüßung hat er sich den Kindern vorgestellt und ihnen auf kindgerechte Weise erklärt was ein Physiotherapeut ist und wofür man ihn benötigt. Er hat ihnen erzählt, dass er durch seine Arbeit kranken und verletzten Menschen helfen kann. Interessant war für die Kinder dann aber der praktische Teil. Frederic hat Kinderkrücken mitgebracht und so durften alle einmal ausprobieren wie das ist, wenn man nur mit einem Fuß auftreten darf. Wie langsam und konzentriert man da gehen muss und dass man mit Krücken kein Wettrennen machen kann.

Auch das Balancieren auf einem Seil war gar nicht so einfach und das sichere Stehen auf einem Bein funktioniert zwar auf dem Boden gut, aber auf einer weichen Unterlage oder einem Luftkissen war das eine große Herausforderung. Es waren sogar ein paar Kinder dabei die diese Übung mit geschlossenen Augen konnten. Die bekamen einen extra Applaus.
Bei der Physiotherapie geht es aber nicht nur um Bewegung, sondern auch um Kraft. Also gab es an der Sprossenwand eine Station für Kraftübungen mit dem Therapieband. Es gab eine Übung für die Arme und eine für die Beine und die Kinder haben super toll mitgemacht.

Danach machte Frederic mit den Kindern noch ein Geschicklichkeitsspiel. Im Sitzkreis mussten die Kinder mit den Zehen ein Seil weiterreichen. Das war schwierig, hat aber auch Spaß gemacht.
Zum Schluss gab es noch eine Massage mit dem Igelball und das haben alle so richtig genossen.  
Einen kleinen Einblick in die Welt der Physiotherapie zu bekommen war für uns sehr interessant. Für Frederic war das aber sicher ein sehr anstrengender Vormittag, doch ich glaube es hat auch ihm Spaß gemacht den Kindern etwas von seinem Wissen zu vermitteln.

Zuckerbäcker - Konditor

Mit Vera Maccani, ausgebildete Konditorin, lernten die Kinder nicht nur einen weiteren Beruf kennen, sie durften sogar selber ZuckerbäckerIn sein!

Nach einer kurzen Erklärung, warum Händewaschen und Sauberkeit beim Zubereiten von Essen so wichtig ist, bekam jedes Kind seine eigene Kochhaube.

Endlich konnte mit der Arbeit begonnen werden - Erdbeertörtchen wurden hergestellt. Gekonnt und eifrig wurden Erdbeeren geschnitten, Puddingcreme gerührt und in ein vorbereitetes Teigschüsselchen gefüllt. Mit dem Dressiersack (manche Kinder kannten diesen Fachbegriff sogar) wurde Sahne aufgespritzt und anschließend die geschnittenen Erdbeeren sorgfältig platziert. Zum Schluss spritzten die kleinen Konditoren noch einen "Sahnehut" und vollendeten ihr Werk mit Schokostreuseln.

Die Kinder waren mit viel Eifer und Konzentration bei der Arbeit, und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen! Dank Veras guter Organisation und fachkundiger Anleitung sahen die
Erdbeertörtchen aus wie vom Profi, und sie schmeckten natürlich auch so!

VKW

Zum Abschluss der Berufe Woche machten wir noch einen Ausflug zur VKW. Michael Meyer - der Papa von Magnus und Annika, Hagen Schmöller – der Papa von Ulrich und Mathias Huber – der Papa von Kilian stellten uns ihre Firma vor.

Nach einer aufregenden Busfahrt und einem kurzen Spaziergang kamen wir bei der VKW an und wurden von „unseren Papas“ herzlich empfangen.

Zuerst zeigte Hagen uns die Turbine, die aus Wasser Strom macht. Das Wasser kommt aus der Bregenzer Ache, fließt im Kanal bis ins VKW Gelände, passiert dort den Rechen, wo aller Unrat aus dem Wasser herausgefischt wird, fließt dann durch die  Turbine und gelangt unterirdisch wieder zurück in die Bregenzer Ache.

Danach  zeigte uns Michael seinen Arbeitsplatz, die Hauptschaltleitung. Auf einem riesengroßen Wandbildschirm sieht man das ganze Stromnetz von Vorarlberg und Michael und seine Kollegen sind dafür verantwortlich, dass die Leute im ganzen Land jederzeit Strom haben.

Auf die Frage: Wofür braucht man eigentlich Strom, wussten die Kinder ganz viele Antworten. An erster Stelle stand, wie könnte es auch anders sein – der Fernseher.

Jetzt ging es weiter zum Umspannwerk Rieden, welches sich auf dem Firmengelände befindet. Aus sicherer Entfernung durften wir beobachten und auch hören wie der Strom, welcher von der Turbine erzeugt wird, ins Stromnetz geschalten wird.

Nach so vielen neuen Eindrücken waren alle hungrig und wir machten uns über die von der VKW bereitgestellte Jause her. Während die Kinder genussvoll die Nussgipfel und Topfentascherl verspeisten, durften sie noch einen Film anschauen bei dem ihnen „Felix“ anhand eines Versuches auf lustige Weise erklärte wie aus Wasser Strom erzeugt und damit eine Glühbirne zum Leuchten gebracht wird.

Herzlichen Dank

Zum Schluss möchten wir uns noch bei allen Eltern, die sich die Zeit genommen haben uns ihren Berufsalltag ein bisschen näher zu bringen, ganz herzlich bedanken – ihr wart uns eine tolle Unterstützung und Hilfe – DANKE!