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Hochwasserschutz ermöglicht Neugestaltung der Wälderstraße

Vergaben in Höhe von 3 Millionen Euro tätigte die Wolfurter Gemeindevertretung in ihrer Sitzung vom 27. Juni. Mit diesen Mitteln werden weitere Hochwasserschutzmaßnahmen am Ippachbach gesetzt und die Wälderstraße umgebaut.

Mit der Geschiebesperre Rickenbach sowie den Schutzmaßnahmen im Bereich Ippachbach und Himmelreichbach setzt Wolfurt ein ambitioniertes Bauprogramm zum Hochwasserschutz um. Insgesamt vier Millionen investiert hier die Gemeinde. Geschiebesperre sowie Baumaßnahmen am Himmelreichbach bis zur Einmündung des Ippachbaches sind zum Teil bereits umgesetzt. In einem weiteren Bauabschnitt folgen nun Baumaßnahmen am Ippachbach, der unter die Wälderstraße verlegt wird. Diese Baumaßnahmen nimmt die Gemeinde zum Anlass, auch die Wälderstraße rückzubauen und sicherer zu gestalten.

Stark befahrener Schulweg

Die Wälderstraße gehört mit zu den am stärksten befahrenen Schulwegen in unserer Gemeinde - Wolfurt hat sich deshalb entschlossen, das Regelprofil der Straße vom Vereinshaus bis Unterhub neu zu gestalten. Die Straße wird auf eine Breite von 5,5 Meter rückgebaut, also um einen Meter schmäler. Gleichzeitig erhält sie bis zum Ortsende einen auf 2,5 Meter ausgebauten Gehsteig und eine durchgehende LED-Beleuchtung. Motorisierter- und Radverkehr sollen die Straße gemeinsam nutzen. Bei dieser Mischnutzung gehen Experten von einer erhöhten gegenseitigen Rücksichtnahme und einem verbesserten Miteinander auf dem Verkehrsweg aus. In die Neugestaltung der Wälderstraße und den Hochwasserschutz investiert Wolfurt 3 Millionen Euro. Für beide Projekte leisten sowohl das Land als auch der Bund Finanzierungsbeiträge.

Hofsteig-Ader im Kernbereich

Im Frühjahr 2014 soll auch mit der Neugestaltung der Kernzone Rathaus/Cubus begonnen werden. Die L 3 (Schulstraße) soll im Bereich Rathaus/ Cubus als trennendes Element reduziert werden. Ziel ist es, ein gleichberechtigtes Miteinander von motorisiertem Verkehr, Radfahrer und Fußgänger zu schaffen und damit die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Gleichzeitig soll damit die Aufenthaltsqualität erhöht und der Straßenraum zum erlebbaren Raum umgestaltet werden. Mit der inzwischen durch den Nationalrat erfolgten Änderung der Straßenverkehrsordnung können nun auch auf Landesstraßen „Begegnungszonen“ eingerichtet werden. Zudem werden dadurch Temporeduzierungen ermöglicht. Bereits in einer Woche wird mit den ersten Vorbereitungsarbeiten begonnen werden. Der Investitionsbedarf für die Gestaltung der Kernzone Cubus liegt bei 1,4 Millionen Euro. Das Land übernimmt davon 70 Prozent, Wolfurt muss aus dem Gemeindebudget 420.000 Euro beisteuern.