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Daueraufgabe: Hochwasserschutz an der Bregenzerach

Wasser, Ach

In den kommenden Wochen werden wieder stärkere Gehölze im Abflussbereich entfernt.

Die Situation u.a. im nahen Tirol zeigt es leider wieder deutlich: Rasch können Witterungsverhältnisse oder Unwetter zu Problemen an Fließgewässern führen und Schaden verursachen. Auch die Bregenzerach hat hier erfahrungsgemäß Potenzial.

Die Anrainergemeinden am Unterlauf der Bregenzerach arbeiten daher mit Land und Bund laufend daran, dass neben Natur und Lebensqualität auch der Hochwasserschutz ein möglichst hohes Niveau hat. Einen zentralen Beitrag  wird dafür die Umsetzung des vorliegenden Gewässerschutzkonzepts liefern. Neben dem Hochwasserschutz sind dabei aber auch Ökologie, Trink- und Grundwasser sowie der Erholungsraum weitere zentrale Themen.

Ergänzend dazu sind auch laufend kleinere Maßnahmen an den rund 15 Kilometern Bregenzerach-Ufer zwischen Kennelbach und der Mündung in den Bodensee nötig. Ab Jänner werden etwa wieder Ufergehölze zurückgeschnitten. „Ein nur schwach bewachsener Uferbereich ist eine der Voraussetzungen dafür, dass die Bregenzerach im Falle eines Hochwassers genügend Raum hat“, erläutert der Kennelbacher Bürgermeister Peter Halder, Obmann des Wasserverbandes „Bregenzerach Unterlauf“. „Stärkere Gehölze werden deshalb regelmäßig entfernt.“ Gezielt wird dabei  auf Vogelbrutzeiten und andere ökologische Aspekte Rücksicht genommen.

Im Wasserverband arbeiten die Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt gemeinsam am Schutz der Bregenzerach. „Unter dem Themendach „Fünf Gemeinden, ein Fluss“ werden dabei auch Freizeit- und Freiraumthemen koordiniert“, erläutert Bgm. Halder. „Die Bregenzerach ist ja ein wichtiger Naherholungsraum für zehntausende Menschen in unseren Gemeinden.“

Mehr Informationen gern bei
Bgm. Peter Halder, Obmann des Wasserverbandes Bregenzerach Unterlauf
buergermeister@kennelbach.at, Tel. 05574 71898