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Plastik im Bioabfall vermeiden

Biotonnen Reinigung

Alternativen zu Plastiksäcken werden getestet
Vorsammlung von Bioabfall in Wohnanlagen OHNE zusätzliche Plastiksäcke

Weniger Plastik im Bioabfall:
Dafür werden in einem Pilotversuch umweltfreundliche Alternativen für die Sammlung von Bioabfall im Haushalt getestet. Stärkesäcke könnten ein Ersatz für die derzeit üblichen grünen Kunststoffsäcke sein, Papiersäcke bieten sich als Alternative etwa für die Vorsammlung in Wohnanlagen an. Was dabei zu beachten ist, sollen einige Haushalte in unserer Gemeinde prüfen. Über 100 Haushalte werden im Zeitraum von 6. Mai bis 14. Juni Stärkesäcke zur Vorsammlung des Bioabfalls testen. Ihre Erfahrungen werden bei der Gestaltung neuer Sammelmöglichkeiten berücksichtigt.

Trotz hoher Trennmoral findet sich auch im Vorarlberger Bioabfall noch immer viel zu viel Plastik: Laut aktuellen Untersuchungen sind es 13 Prozent. Als eine Gegenmaßnahme verzichten viele Gemeinden auf die großen Einstecksäcke in den Biotonnen (sind in Wolfurt nur bei Wohnanlagen im Einsatz), stattdessen werden die Abfallbehälter regelmäßig beim Entleeren gewaschen. Als weiterer Ansatzpunkt sollen die grünen Kunststoffsäcke für Bioabfall in den Haushalten möglichst durch solche aus Stärke ersetzt werden. Speziell geht es auch darum, die leider noch vielfach zum Vorsammeln verwendeten Plastiktüten (z.B. von Obst oder Gemüse) aus dem Bioabfall herauszuhalten.

Pilotversuch: Bioabfall im Haushalt ohne Kunststoff sammeln
Verschiedene Haushalte auch in unserer Gemeinde sind daher eingeladen, im Zeitraum vom 6. Mai bis 14. Juni ihren Bioabfall in Stärkesäcken zu sammeln und ihre Erfahrungen und Eindrücke rückzumelden. Für Bewohner von Wohnanlagen besteht außerdem die Möglichkeit, Papiersäcke für die Vorsammlung zu testen. Der Versuch liefert wertvolle Informationen über Akzeptanz und Funktionalität der neuen Sammelwege. Das hilft dabei, möglichst ideale Voraussetzungen für den zukünftigen Einsatz von Papier-und Stärkesäcken in der Bioabfallsammlung zu schaffen.

Insgesamt ist es eine große gemeinsame Aufgabe, Plastik und Mikroplastik im Bioabfall-Kreislauf zu vermeiden.

Wir bitten Sie daher um Ihre Unterstützung!

Bei Fragen steht Ihnen unsere Mitarbeiterin gerne zur Verfügung:
Dunja Preuss
05574/6840-26
dunja.preuss@wolfurt.at

Biotonnen bei Wohnanlagen in Wolfurt

Künftig Reinigung bei der Entleerung statt Kunststoff-Einstecksack

Kunststoff und Mikropartikel von Plastik sind im Bioabfall Störstoffe, die dringend vermieden werden müssen. Daher wird künftig bei den Biotonnen von Wohnanlagen auf den Einstecksack verzichtet, der Bioabfall kann offen (ohne Kunststoffsack) eingeworfen werden.

Vorarlbergweit kann diese Maßnahme zu einer spürbaren Reduktion des Kunststoffanteils im Bioabfall führen – ein erster Schritt zur Qualitätssteigerung beim Bioabfall.

Um die Sauberkeit dieser Tonnen gewährleisten zu können, wird eine regelmäßige Reinigung der Biotonne durchgeführt (erfolgt automatisch). Auch in unserer Gemeinde werden ab April 2019 die Biotonnen beim Entleeren nicht mehr mit einem Kunststoff-Einstecksack versehen, sondern einmal monatlich gewaschen. Mittels Hochdruck und geschlossenem Wasserkreislauf können die speziell dafür ausgerüsteten Sammelfahrzeuge pro Fahrt bis zu 1.000 Biotonnen reinigen. Für die Bürger entstehen dadurch keine Mehrkosten.

Die Bewohner von Wohnanlagen, welche die Biotonne als Aufbewahrungsbehältnis nutzen und den Bioabfall in den grünen Bioabfallsäcken sammeln, sollten ebenfalls darauf achten, dass in den grünen Bioabfallsäcken kein Plastik enthalten ist (Verzicht auf Vorsammlung in Kunststoffsäcken).

Wir empfehlen einen entsprechenden Vorsammelbehälter (Bio-Boy) mit einem Fassungsvermögen von 8 Liter. Für diese Größe werden passende Einstecksäcke aus recyceltem Papier mit Beschichtung angeboten. Diese kleinen Einstecksäcke sind wasserdicht und können direkt in den Bioabfallsack entsorgt werden. Sie erhalten die Einstecksäcke (7 Liter) kostenlos bei der Gemeinde.